Erstens kommt es anders
… und zweitens als du denkst. Für den Nachmittag war Gewittergefahr vorhergesagt, deshab wollte ich früh los und über den Pass Portun ins Puschlav. Dummerweise bildete sich schon morgens um 6 eine größflächige Gewitter- und Regenblase in der Region.Weil der Abstieg nach dem Pass auf der Karte eher unangenehm aussah, habe ich beschlossen, den Berg zu umrunden statt zu überqueren, so wie es die original via alpina auch vorsieht, nur dass dort noch ein Abstieg und Übernachtung in Tirano gedacht ist.
Der Weg, in dauerndem Auf und Ab war interessanter als erwartet, weil sich immer wieder Blicke ins Tal öffneten, die Bergamasker sich zeigten und kurz auch der Piz Roseg zwischen den Wolken durchschaute.
Leider war der Regen ausdauernder als gedacht, aber zum Glück nicht stark. Stundenlanges Wandern in Regenklamotten ist halt nicht so angenehm.

Aufbruch im Regen. 
Die Bergamasker Alpen, natürlich mit Piz Coca 
Der Waldbrand ist noch nicht lange her. Man riecht ihn noch. 
Übergang zur Schweiz. Andere Beschilderung, Schweizerfahne am Haus. 
Die Alpe San Romerio – die Suppe hier war hervorragend. 
Idyllisch weit über dem Tal gelegen. 
Das obere Ende vom Puschlav-See 
Prada, mein Übernachtungsort.