79 Chamonix – Refuge du Fioux

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Halbtageswanderung

Dadurch, dass ich den Etappenzuschnitt nochmal verändert habe, um einen arg langen Tag zu vermeiden, ergab sich heute eine eher kurze Tour. Dass ich allerdings schon kurz nach 12 am Refuge ankomme, hatte ich nicht gedacht. So ergab sich ein halber Urlaubstag in idyllischer Umgebung mit Mittagsschlaf auf dem schattigen Rasen, danach Café auf lait mit Heidelbeer-Tarte. Ich könnte mich daran gewöhnen.

Gewöhnungsbedürftig ist der strenge Kommandoton der Hüttenwirtin. Man muss sich ihre Akzeptanz erarbeiten.

Gemeinsam mit mir startet an der JuHe eine große inklusive Radgruppe, sie sind mit lauter Tandems unterwegs.
Die ersten Kilometer bin ich im Tal neben der Arve unterwegs, bis der Weg auf die andere Seite nach Les Houches wechselt.
Hier startet ganz offiziell der TMB. Es vergeht keine Minute, in der nicht irgendein Gruppenfoto oder Selfie geschossen wird. Dahinter ist praktischerweise gleich ein Markt, auf dem man sich verpflegen kann.
Nicht nur in Tübingen gibt es schönen Blumenschmuck auf den Brücken.
Das dahinten sieht nach Mega-Kletterwänden aus. Äh, nicht für mich …
Das Arve-Tal mit Chamonix.
Der Col de Voza. Hier fährt der Tramway du Mont Blanc durch, der unter anderem die Besteiger des MB auf der Normalroute an ihren Ausgangspunkt bringt.
Hier durfte ich meinen Nachmittag und Abend verbringen.
Grobe Orientierung: Auf dem mittleren roten Band liegt das Refuge de Tête Rousse, der untere Ausgangspunkt und oben auf dem schwarzen Bank das Refuge du Goûter. Dazwischen liegt das stein- und eisschlaggefährdete Grand Couloir.
Die moderne Goûter-Hütte