Rübermachen nach Italien
Heute ist Strecke mit munterem Auf und Ab auf dem Programm. Am Schluss vor allem nochmal 920 m ab.
Durch sehr abwechsungsreiche Landschaft mit abwechslungsreichem Wetter, vorbei an wundschönen Seen, über mehrere Pässe (Col) gelangen wir fast unbemerkt nach Italien. Kein Grenzstein, kein Schild macht den Übergang sichtbar. Allerdings zeigen mehrere Befestigungen und Stollen am Col du Clapier frühere kriegerische Aktivitäten.
Gleich morgens zeigen sich einige Wolken, schon vor dem Mittag bilden sich die ersten Türme und ziehen die ersten Fetzen an uns vorbei. Das lässt uns die Pausen verkürzen und mich auf ein Bad im idyllischen See verzichten.
Auf was wir dagegen nicht verzichten, ist die Lasagne im Rifugio Vaccarone, einer einfachen, echt alpinen Hütte auf 2.700m. Die ausgiebige Mittagspause gönnen wir uns, weil der schwierigere und vor allem anstrengendere Teil schon hinter uns liegt. Der Gestore sieht ein bisschen aus wie Reinhold Messner, ist vom Typ her aber eher anders …
Das Wetter meint es heute gut mir uns, immer wieder fängt’s an zu tröpfeln, aber unser Optimismus, NICHT die Regenjacken anzuziehen, wird belohnt.
Im Rifugio Levi-Molinari – über dem Susa-Tal – sind wir heute die einzigen Übernachtungsgäste. Gestern waren wir zu 6.







