It’s a rainy day – zum Glück dann doch nicht
Wenn der Regen schon beim Aufwachen auf das Dachfenster prasselt, mag man eigentlich nicht so recht aufstehen. Aber der Weterbericht hat ja angekündigt, dass es bis um 7, spätestens 8 Uhr aufhören soll. Also gut – raus. Blöderweise schiebt sich das versprochene Regenende zuerst auf 9, dann auf 10. Aussitzen hilft also nicht, wir müssen Regenklamotten anziehen und losziehen. Zum Glück stehen heute weder hohe Höhen noch schwierige Pfade an. Es geht zunächst runter ins Susa-Tal und dann auf der anderen Talseite wieder hoch.
Zum Glück hört der Regen gegen 9 doch schon auf und vor allem fängt es danach auch nicht mehr an, denn ein Aufstieg über 750 Hm in voller Regenmontur ist kein Spaß.
Das Rifugio Daniele Arlaud (auch wenn es sich anbietet: es wird nicht französisch ausgesprochen, sondern italienisch=deutsch) ist ein liebevoll hergerichtetes Steinhaus in einer kleinen restaurierten Almsiedlung auf 1.700 m. Das wunderbare vegetarische Abendessen gibt es bei Kerzenschein – und heute ist zum Abschluss des Essens auch zum ersten Mal ein Genepi fällig.
Übrigens: Im ersten Refuge waren wir 6 Übernachtungsgäste, im 2. und hier im 3. sind wir die einzigen. Unglaublich, wie früh die Saison hier endet – ok, eigentlich weiß ich das ja aus früheren September-Bergerfahrungen in Italien.











