90 – Rifugio Levi Molinari – Rifugio alpino Daniele Arlaud

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It’s a rainy day – zum Glück dann doch nicht

Wenn der Regen schon beim Aufwachen auf das Dachfenster prasselt, mag man eigentlich nicht so recht aufstehen. Aber der Weterbericht hat ja angekündigt, dass es bis um 7, spätestens 8 Uhr aufhören soll. Also gut – raus. Blöderweise schiebt sich das versprochene Regenende zuerst auf 9, dann auf 10. Aussitzen hilft also nicht, wir müssen Regenklamotten anziehen und losziehen. Zum Glück stehen heute weder hohe Höhen noch schwierige Pfade an. Es geht zunächst runter ins Susa-Tal und dann auf der anderen Talseite wieder hoch.

Zum Glück hört der Regen gegen 9 doch schon auf und vor allem fängt es danach auch nicht mehr an, denn ein Aufstieg über 750 Hm in voller Regenmontur ist kein Spaß.

Das Rifugio Daniele Arlaud (auch wenn es sich anbietet: es wird nicht französisch ausgesprochen, sondern italienisch=deutsch) ist ein liebevoll hergerichtetes Steinhaus in einer kleinen restaurierten Almsiedlung auf 1.700 m. Das wunderbare vegetarische Abendessen gibt es bei Kerzenschein – und heute ist zum Abschluss des Essens auch zum ersten Mal ein Genepi fällig.

Übrigens: Im ersten Refuge waren wir 6 Übernachtungsgäste, im 2. und hier im 3.  sind wir die einzigen. Unglaublich, wie früh die Saison hier endet – ok, eigentlich weiß ich das ja aus früheren September-Bergerfahrungen in Italien.

So schöne Feuersalamander auf dem Pfad gibt es nur bei Regenwetter
Mitten im Wald ein selbst gebauter Abenteuerspielplatz
Gelber Fleck zwischen grauem Gemäuer in einer alten Siedlung
Hier laufen alle parallel: gta, via alpina blau, Sentiero Italia, der Sentiero balcone della Valsusa und der GRV. Nur: WO SIND DIE WANDERER???
Aussichtsweg über dem geschäftigen Susa-Tal. Mich erinnert das an den Leventina-Höhenweg im Tessin, wo unten auch die Gotthard-Autobahn und Bahnstrecke samt Industriebetriebe zu sehen und zu hören sind.
Salbertrand, unser Talort. Ein alter Ort direkt neben der Autobahn.
… mit einem beeindruckenden Friedhof.
Die Alpe, in der unser Rifugio steht. Kein Regen, aber viel Wolkenbewegung.
Keine Alpe ohne eigene restaurierte Kapelle
Einfach und schön.
Taufstein oder Weihwasserbecken?
Unser wunderschönes Rifugio – wir haben davor unser Kleiderlager zum Trocknen ausgebreitet.