Dem Monviso ganz nah – aber die ganz große Freude kommt nicht auf
Es sollte sowas wie eine Königsetappe werden, aber diesmal macht uns das Wetter einen echten Strich durch die Rechnung. Die ersten 1,5 Stunden sind trocken, ab da nur noch Regen in unterschiedlicher Stärke bis zur Ankunft. Ich finde, wir machen das toll – so gut wie keine schlechte Laune aufkommen lassen und die Bedingungen nehmen, wie sie sind. Übrigens: Wenn die Sicht in die Ferne nicht geht, zeigen sich eher die Schönheiten und Stimmungen direkt um einen herum. Nur: Fotografieren ist halt fast nicht drin, wenn’s schifft.
Unsere Übernachtung ist schwer zu beschreiben: Rifugio Grongios Martre. Einfach der Hammer: Ein stilvoll restauriertes Haus auf einer Waldlichtung, zwei Menschen, die ihre wenigen Gäste (heute: nur wir beide) umsorgen. Luca kocht unglaublich gut mit unglaublich viel Freude. Alles spielt sich in einem Raum ab: Kleidung trocknen, Wohnzimmer, Büro, Esszimmer. Ich sage sowas sehr selten, und schon gar nicht öffentlich: Solltet ihr mal in die Gegend kommen, also ins Valle Vareita, und übernachten wollt, geht da hin. Wirklich! Auch für mehrere Nächte.










