Genusstag mit Gipfele und Bädle – und Abschied von Peter
Peter beginnt heute seine Heimreise, geht mit mir aber noch ein Stück mit bis zur Endhaltestelle seines Busses. Er nimmt’s gemütlich und reist in 2 Tagen heim.
Wir sind uns einig: Es hat wunderbar geklappt mit uns und wir hatten viel Freude miteinander auf den 10 Etappen. Schlechte Laune? Fehlanzeige. Vielen Dank, dass du mich begleitet hast, Peter.
Jetzt muss ich mich erst einmal wieder ans Alleinwandern gewöhnen. Dieser erste Tag hilft mir dabei sehr: Sonnenschein pur, gute Wege, viel zu sehen und nicht zu anstrengend.
Los geht’s kurz nach halb 8 am Rifugio Melezè.Einerseits steht der Riesenfelsbollen etwas seltsam in der Gegend rum, andererseits lädt er zum Klettern von allen Seiten ein.Die mögen sich.Am Colle die Bellino – Übergang zum Valle Maira.Von hier aus ist in läppischen 140 Hm der Monte Bellino leicht erreichbar. Das ist so ein typischer Schieferschuttberg. So mache selbst ich einen kleinen Gipfelabstecher, zumal es ab hier eh nur noch bergab geht.Und schon bin ich oben. Das Gipfelkreuzchen ist niedlich.Und natürlich gibt es jede Menge Panorama – inklusive Monviso ohne Wölkchen.Nochmal in groß.Auch andere Richtungen sind für Eingeweihte interessant – braucht aber etwas Vorstellungsvermögen. Das Spitzchen ganz im Hintergrund ist der Cima Nord der Argentera. Wenn alles optimal läuft, wollen Cora und ich dort hochsteigen. Mal sehen…Der Colle von der Mairatalseite.Das Landschaftsmuster heißt hier: Unten weite Almwiesen, darüber schroffe Felsgebilde.Tja, worauf die hinweist, wissen wir alle.Warum dieses Bild? Doku: In diesem Gümpchen habe ich ein erfrischendes Sitzbad genommen.Und der hat die ganze Zeit aus 10 m Entfernung zugeschaut. Ich hab nix mitgekriegt, dass er sich mal an den Kopf gelangt hätte.Das Bächlein hat mich sehr lange begleitet.Mein Ziel, Campo Base, ist eine Kombi aus Campingplatz und Rifugio.Imposante Kulisse für das Rifugio.