Das war mein Wunsch: Ein Stück auf der Südseite der Westalpenriesen entlang zu gehen, um auch diese Perspektive kennen zu lernen. Ich hatte auch gehofft, dass der Trubel hier ein Ende findet. Beides geht voll in Erfüllung.
Voller Tatendrang, die goldene Morgensonne im Gesicht: Die MaMo-Gang.MH winkt mit kleinem Fähnchen zum Abschied.Ruhiger Schritt auf dem HöhenwegDie Stauseedichte ist phänomenal.Wat’n dat? Der Bartgeier (Johannes?) schwebt neugierig dicht über uns. Aber bis ich den Unterkiefer wieder hochgeklappt habe und an ein Foto denke, ist er halt doch schon ein gutes Stück weg. Was für ein Erlebnis!Es wird steinigerWieder die Frage an Gunda und Peter? Was war das nochmal?Wir haben heute keine Zeit für Bergsee-Badepausen, da ein Nachmittagsgewitter angesagt ist. Sogar eine schön gelegene bewirtschaftete Hütte müssen wir ignorieren.Der Abstieg vom Col de Valcornière ist steil und blockig. Anstrengend aber auch spaßig. Schwierige Stellen sind vorbildlich mit blauen Seile gesichert. Überhaupt sind wir voller Bewunderung über die Weganlage. Immer wieder kann man sich nicht vorstellen, wie man so steile Passagen runter kommen soll – aber die Wegedesigner haben es geschafft. Stellvertretend ein großer Dank an alle, die interessante alpine Wege gefunden und geschaffen haben – und an diejenigen, die sie meist ehrenamtlich pflegen.
Übrigens fängt es in dem Moment an zu regnen und zu donnern, als wir an der Hütte ankommen. Disziplin, Timing und vor allem Glück.