Was für ein Ortsname!
Schon auf der Karte konnte ich mir nicht vorstellen, dass ein Ort so heißt, aber es ist so. Immerhin sind es zwei Ortsteile (Unsere Liebe … und St. Felix), trotzdem ist das wirklich der Name. Und es kommt noch ärger: Der Ort gehört zum Verbund Deutschnonsberg, mit dem die drei deutschsprachigen Orten des oberen Nonstals zusammengefasst werden. Wer’s nachschlagen mag: Wikipedia weiß das alles.
Der heutige Tag hatte zwei Gesichter: Morgens ein einsamer und teils mühsam steiler Aufstieg auf den Mendelkamm, der auf über 30 km das Etschtal nach Westen begrenzt. Auf der anderen Seite Richtung Nonstal liebliche, lichte Wälder und Wiesen und viele wandernde Familien.
Der Höhepunkt: Baden im Naturdenkmal Felixer Weiher (ja, es ist erlaubt). Heute übernachte ich im Gasthaus Sonne in ihrwisstschon mit Halbpension, aber ohne Pool.
Ach ja: Den ersten Fitnesstest habe ich bestanden, es lief eigentlich ganz gut.

Der Mendelkamm in der Morgensonne. Irgendwo schlängelt sich mein Pfad da steil zwischen den Felsen durch. 
Erster Mini-Gipfel: Der Kreuzberg über Eppan. 
Im Gegenlicht schwer zu erkennen: Die Silhouetten von Rosengarten, Schlern und Geislerspitze. Davor im Tal liegt Bozen. 
Der Felixer Weiher. Angenehme Badetemperatur, etwa 20 Grad. Aber allen anderen wohl doch zu kühl? 
Blick ins Nonstal. 
Lichte, grüne (!) Waldwiesen, teilweise mit Herbstzeitlosen übersät. 
Man lese das Kleingedruckte mit. Das alles gibt es nämlich auch noch auf italienisch…